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25.01.2026

Losung, 25. Januar 2025

Jeremia 27,5: "Ich habe die Erde gemacht und Menschen und Tiere, die auf Erden sind, durch meine große Kraft und meinen ausgereckten Arm und gebe sie, wem ich will."

Röm 1,20: "Gottes unsichtbares Wesen – das ist seine ewige Kraft und Gottheit – wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es mit Vernunft wahrnimmt, an seinen Werken ersehen."

Die Gottheit Gottes

Was genau zeichnet Gott eigentlich als Gott aus? Früher konnte ein Missionar seine Arbeit damit beginnen, den Gott zu verkündigen, der Welt und Natur geschaffen und eingerichtet hat, in seiner Kraft, alles hervorzubringen, und in seiner Weisheit, alles zu ordnen. Dann kam Charles Darwin und stellte unbewiesene und unbeweisbare Behauptungen auf, die vorne und hinten nicht logisch sind, und deswegen den Leuten mit den Methoden eines Josef Goebbels ins Hirn gedrückt werden müssen, die heute aber alle glauben. Zur Majestät Gottes gehört es, sich nicht legitimieren zu müssen. Er sagt einfach: „Ich habe die Erde geschaffen“. Zum Dahingegeben-sein der Menschheit gehört es, Von Gott ständig den Personal-Ausweis zu fordern. Paulus sagt, Gott habe „seine ewige Kraft und Gottheit“ überall in seine Schöpfung eingeprägt, und die Menschheit häuft sich durch das Leugnen der Gottheit Gottes immer mehr Zorn auf für den Tag des Zorns. Wir erleben in unserer Zeit, wie die Leugnung der Gottheit Gottes immer intensiver und unfassender wird, wie das Dahingegeben-sein der Menschen immer schlimmere Formen annimmt, und wie Gottes Gericht immer deutlichere Konturen gewinnt. Zuallererst wäre wohl zur Umkehr zur Gottheit Gottes aufzurufen. Und dieser Ruf wäre wohl zuallererst an die zu adressieren, die die Gottheit Gottes kennen, bekennen und öffentlich herausstellen müßten. Stattdessen stellen genau diese sich an die Spitze der Bewegung gegen Gott. Sie kehren Gottes Bundeszeichen um und treten seine Majestät in den Dreck. Wielange Gott mit seinem Gericht noch wartet, bleibt abzuwarten. Diejenigen, die aber die Gottheit Gottes mit ihrem Leben bekennen, die seiner Majestät mit ihrem Leben die Ehre geben, dürfen sich darüber freuen, von ihm angenommene und aus jedem Gericht herausgenommene Leute zu sein. Ihnen begegnet Gott und offenbart ihnen in Jesus Christus sein Wesen. An einer Stelle der Heilsgeschichte geht Gott auf die Forderung nach seinem Personal-Ausweis einmal ein, weil er selbst sich zum verlässlichen Bundes-Gott machen will. Als Mose sagt: Was soll ich denn sagen, wer mich schickt?, antwortet Gott: Sag ihnen „Ich bin, der ich bin“! Und an einer zweiten Stelle der Heilsgeschichte zeigt Gott sich als genau dieser – Jesus Christus bezieht diesen Namen Gottes auf sich. Wer zu Gott kommen will, der ist immer herzlich eingeladen, ihn da zu suchen, wo er sich finden lassen will: In Jesus Christus. Wer ihn da sucht, der wird immer dem geoffenbarten Herzen Gottes begegnen. Wer Gott woanders sucht – auf eigenen Wegen, nach eigenen Vorstellungen -, wer also Gottes Hoheit darüber, wie er sich offenbart, nicht gelten läßt, der wird immer gegen eine harte Mauer laufen. Er kann sich dabei eine blutige Stirn holen, er kann irgendwann aufgeben und sich abwenden, er kann bestreiten, dass man zu Gott kommen kann. Oder er kann den suchen, der sagt: „Ich bin die Tür“.