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01.01.2026

2026 - Jahreslosung

Offenbarung 21,5: "Siehe, ich mache alles neu!"


Wie wird uns sein?
Was liegt da schon alles hinter der Welt, als „der, der auf dem Thron sitzt“, diesen Satz sagt –
Gerichte unvorstellbaren Ausmaßes, der Zorn eines heiligen Gottes über eine Menschheit, die ihn
beständig ablehnt, Urteile nach seiner heiligen Gerechtigkeit.
An diesem Punkt ist aber eben auch ganz Entscheidendes erreicht: Alle antichristlichen Mächte und
Verführungen, ja, Tod und Teufel selbst sind in die Hölle geworfen. Es gibt nichts mehr, das „dem, der
auf dem Thron sitzt, und dem Lamm“ noch widerstehen könnte, nichts mehr, das ihnen nicht
untertan wäre, nichts mehr, das ihrem Herzen nicht entsprechen würde.
Zu dieser neuen Schöpfung gehört die unmittelbare Gegenwart des heiligen Gottes in einer Welt, in
der es keine Trennung durch Sünde mehr geben kann. Diese neue Schöpfung wird völlig der
Regierung Jesu Christi unterstehen, und sein Regierungssitz wird die Gemeinde, das himmlische
Jerusalem, sein.
„Reines Gold wie reines Glas“ – an dieser merkwürdigen Formulierung sollen wir erkennen, wie
vollkommen gereinigt wir dann sein werden, aber auch wie vollkommen rein alles sein wird, das von
dieser „Hütte Gottes bei den Menschen“ ausgeht. „Gott ist Licht, und Finsternis ist nicht in ihm.“
Dieses Licht, diese völlige Reinheit des heiligen Gottes wird alles bestimmen, und dass es durch die
völlige Reinigung keine Trennung mehr von Gott gibt, wird das größte Geschenk der Neuschöpfung
sein.
„Mit uns sehnt sich die Kreatur nach dem Offenbar-werden der Kinder Gottes.“ Was wird es für das
Leben dieser neuen Schöpfung bedeuten, wenn es durch nichts mehr in Mitleidenschaft gezogen
wird. Ohne menschliche Schuldknechtschaft wird es auch keine menschliche Schuld an der
Schöpfung mehr geben. (Vielleicht könnten die Grünen jetzt schon mehr erreichen, wenn sie sich
bekehren würden?)
Gott bleibt dabei, seine guten Ziele zu verwirklichen. In einem Leben, das am Kreuz aus dem
Widerstand zu seinem Eigentum geworden ist, tut er das von Beginn an und läßt sich von seiner
Hoheit auch nichts mehr nehmen. Was ihm durch das Blut Christi gehört, hat jedes Gericht hinter
sich. Wo Gott aber gezwungen wird, seine Majestät noch durchzusetzen, wird er genau das auch

durch Zorn und Gericht tun. Sein Ziel bleibt dabei aber klar: Das neue Leben in ungehinderter Gottes-
Gemeinschaft. Christen sind und bleiben durch das Blut Jesu Christi schon für dieses Ziel geheiligt.